Die Ermittlungen nahmen rund 13 Monate in Anspruch und waren ein "Puzzlespiel", so das Landeskriminalamt Burgenland. Ein bedeutender Ansatzpunkt bei den Untersuchungen sei der sichergestellte Fluchtwagen gewesen. Er sei für alle Eventualitäten gerüstet worden: "Das Fahrzeug war für eine Flucht vor der Polizei besonders präpariert. Die Täter hätten während der Fahrt durch ein eingebautes PVC-Rohr über den Kofferraum Stahlkrallen auf der Fahrbahn verstreuen können", erklärte die Behörde.
Jene drei Täter, die den Überfall in Eisenstadt begangen haben sollen, befinden sich in Serbien in Haft. Da die Verdächtigen international Verbrechen verübt hätten, stehe noch nicht fest, in welchem Land Anklage erhoben wird, erklärte die Staatsanwaltschaft Eisenstadt: "Jetzt gilt es, die kriminalistischen Ergebnisse in Strafverfahren umzusetzen. Diese Strafverfahren könnten auch in mehreren europäischen Ländern stattfinden."
Am 28. November des Vorjahres gegen 16.00 Uhr überfielen drei Unbekannte den Juwelier Hohensteiner in der Eisenstädter Fußgängerzone. Sie zerschlugen die Glasvitrinen und räumten diese leer. Auf der Flucht schossen sie einem der Angestellten ins Gesicht, als ihnen dieser folgte. Der damals 22-jährige Uhrmacher wurde schwer verletzt und ist seither ein Pflegefall.
Foto: Andi Schiel








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