02.12.2005 18:18 |

Workingman's Death

Michael Glawoggers "Workingman's Death"

"Arbeit kann viel sein. Oft ist sie kaum sichtbar, manchmal schwer erklärbar, und in vielen Fällen nicht darstellbar. Schwere körperliche Arbeit ist sichtbar, erklärbar, darstellbar. Daher denke ich oft: Sie ist die einzig wirkliche Arbeit", so der österreichische Filmemacher Michael Glawogger („Nacktschnecken“) über seinen jüngsten Streifen "Workingman's Death". Der kürzlich beim Internationalen Leipziger Festival ausgezeichnete Film, der auch für den Europäischen Filmpreis nominiert ist, zeigt in fünf Kapiteln fünf Beispiele körperlich schwerer Arbeit und stellt die Diskussion über klassische Arbeiter in Frage. Der Film kreist rund um den Erdball und führt dem Zuschauer Schwerarbeit vor Augen, die nicht unberührt lassen kann.

Der österreichische Autor und Regisseur arbeitet bereits an seinem nächsten Spielfilm "Slumming", der voraussichtlich im Frühjahr 2006 fertig gestellt sein wird. Noch gut in Erinnerung sind seine letzten beiden Dokumentarfilme "Frankreich, wir kommen" und "Megacities", mit dem ihm der internationale Durchbruch gelang.

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