210.000 Schüler, rund 15.000 Lehrer in Niederösterreich: Für sie alle heißt es ab Montag wieder früh aufstehen – und ab in die Schule!
Nur noch dreimal schlafen – dann dürfen sich 18.738 ABC-Schützen im weiten Land erstmals ihre Schultasche umschnallen. Das ist etwas weniger als noch im Vorjahr. Stabil geblieben ist hingegen das Verhältnis von AHS- zu Mittelschülern. 35,4 Prozent der Jugendlichen in NÖ steuern nach der Volksschule die Matura an, 64,6 Prozent besuchen eine Mittelschule. „Diese sind mit ihren vielen verschiedenen Themenschwerpunkten Stützpfeiler unseres Bildungssystems“, betont Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Bildungsdirektor Karl Fritthum verweist besonders auf die Mittelschulen mit Schwerpunkt Gesundheit und Pflege: „Sie bereiten auf Zukunftsberufe vor.“
Kooperation mit Jugendrotkreuz
Digitalisierung, KI sowie Smartphone-Kompetenz werden auch im neuen Schuljahr dominierende Themen im Unterricht sein. Ebenso wie der Umgang mit psychischen Belastungen. Unter dem Motto „Gemeinsam lösen wir’s!“ werden in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz einerseits Pädagogen zu Ersthelfern – sowohl für körperliche, als auch für seelische Notfälle – ausgebildet. Andererseits wird mit den Jugendlichen in Workshops erarbeitet, wie psychisch belastende Situationen erkannt werden können und wie man damit umgeht. „Sowohl für Schüler als auch für Eltern wird es ein Netzwerk an Beratungsstellen geben“, erklärt Ulrike Hanka, die zuständige Abteilungsleiterin vom Jugendrotkreuz.
Mehr Bewerber als Lehrer-Jobs
Lehrkräfte stehen an den heimischen Schulen ab Montag ausreichend zur Verfügung, wird in der Bildungsdirektion betont: „Lehrmangel haben wir heuer keinen in Niederösterreich.“ 1300 Lehrerposten wurden neu besetzt, 70 davon mit beruflichen Quereinsteigern. „Wir hatten diesmal doppelt so viele Bewerbungen wie Stellen, die zu vergeben waren“, schildert Bildungsdirektor Karl Fritthum.
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