Der im Wortsinn bisher stille Protest weckte erboste Stadtbewohner nun doch auf: Im Fokus steht die Zukunft des örtlichen Krankenhauses. Heute trifft man sich, um Bürgermeinungen einzuholen.
In Gmünd gehen die Einwohner aus Protest für ihr Spital auf die Straße, mehrmals und konsequent – eine ganze Region zeigt dort den Schrumpfplänen im Krankenhausbereich die Muskeln. Anders in Mistelbach: Hier (re)agierte man zaghaft – mit Ausnahmen im letzten Herbst: Da sparte Stadtchef Erich Stuben nicht mit Kritik – wie berichtet, kritisierte er vor allem die hohen Mehrabgaben als Klinikstandortgemeinde. Knapp vor der Gemeinderatswahl wurde das Projekt eines neuen Primärversorgungszentrums (PVZ) präsentiert, das die unsichere Zukunft im Gesundheitsbereich abfedern sollte: Bis heute ist das Areal in bester Lage allerdings leer.
Stadtfest als Thema, Spital nicht
Kürzlich wurde via Aussendung dann doch das Thema Finanzen angesprochen. Allerdings nicht in Bezug auf die Causa Krankenhaus, sondern lediglich das örtliche Stadtfest betreffend, hier spare man zielgerichtet ein. Zwar noch nicht heuer, aber der (Fest-)Gürtel soll jedenfalls enger geschnallt werden.
Verärgerte Bürger formieren sich
Das stieß auch bei einer Gruppe Bürger mit teils nicht unbekannten Namen auf keine Feierlaune: Man wolle das anhaltende Schweigen der Stadtführung zum Thema Spitalszukunft nicht hinnehmen – Aktionen stehen schon fest. Zum Start stimmte der Bürgermeister einem Gesprächstermin des Gründungsteams diese Woche zu. Damit dabei auch Bürgermeinungen auf den Tisch kommen, wird heute, Montag, um 18 Uhr, zum Meinungsaustausch ins Gasthaus Schilling geladen.
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