Marc Marquez hat am Samstag einen ungefährdeten Sprint-Sieg in Ungarn gefeiert. Während der Spanier ungefährdet seine Runde zog, gab es gleich nach dem Start eine Reihe von Zwischenfällen. Viel Pech hatte dabei KTM. Am Ende siegt der Dominator aus Spanien vor Fabio Di Giannantonio aus Italien und dessen Landsmann Franco Morbidelli.
Schon der Start verlief ziemlich chaotisch. Während sich Dominator Marquez gleich an die Spitze setzte, krachte es hinter ihm. Yamaha-Pilot Fabio Quartararo bremst zu spät und streift schließlich die Maschine von KTM-Fahrer Enea Bastianini. Quartararo stürzt, der Italiener verliert einige Plätze und verursacht kurze Zeit später selbst einen Crash.
Der Italiener fährt in die Honda von Johann Zarco – das Rennen ist für beide Fahrer vorbei. Und für KTM kommt es noch schlimmer. Denn auch Brad Binder muss kurze Zeit später mit Problemen an die Box. Ein gebrauchter Tag für den Rennstall.
Marquez weiter eine Klasse für sich
Für Marc Marquez hingegen verläuft der Arbeitstag unspektakulär. Der Spanier, der schon an den vergangenen sechs Wochenenden in der MotoGP alles gewonnen hat, bleibt auch im ersten Rennen in Ungarn unantastbar. Der Ducati-Star fuhr beim Sprint in Balatonfökajar einen Start-Ziel-Sieg und den 13. Erfolg in Serie heraus. Der Spanier musste nicht ganz am Limit fahren, um sich konstant mit ein paar Sekunden Vorsprung an der Spitze zu halten. Das VR46-Duo Fabio Di Giannantonio und Franco Morbidelli folgte auf den Plätzen.
Das Hauptrennen findet am Sonntag statt. Es könnte wie schon am Samstag chaotisch werden. Denn bereits im Sprint kam es auf der engen Strecke zu einigen Unfällen und Kollisionen. Betroffen waren auch die KTM-Fahrer Pedro Acosta (17.) und Brad Binder (18.). Schnellster Pilot auf einer KTM war Pol Espargaro vom Tech3-Team als Zehnter. In der Fahrer-WM baute Marc Marquez seinen Vorsprung auf seinen nur achtplatzierten Bruder Alex auf 152 Punkte aus.
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