Di, 21. August 2018

20. Bundesliga-Runde

14.12.2013 21:06

WAC gewinnt in Ried 3:1, Sturm - Grödig endet 2:2

Dem Wolfsberger AC ist am Samstag in der 20. Runde der tipp3-Bundesliga der dritte Sieg in Folge gelungen. Die Kärntner setzten sich in Ried 3:1 durch. Sturm Graz ist hingegen mit einem 2:2-Remis gegen Aufsteiger Grödig wieder kein überzeugender Schritt aus der Formkrise gelungen. Schlusslicht Admira feierte einen 3:0-Heimsieg über Wacker Innsbruck und liegt nun nur noch zwei Zähler hinter den Tirolern. Rapid empfängt zum Abschluss der vorletzten Runde vor der Winterpause am Sonntag Wiener Neustadt, Titelverteidiger Austria gastiert in Salzburg.

Ried - WAC 1:3
Die Wolfsberger feierten durch Treffer von Standfest (4.), Liendl (21.) und Kerhe (92.) beziehungsweise Gartler (88.) einen 3:1-Auswärtssieg gegen die Rieder, die ab der 64. Minute (Gelb-Rot für Trauner) in nummerischer Unterlegenheit agieren mussten. Dabei hätten die Innviertler schon nach 15 Sekunden in Führung gehen können: Möschl hatte nach einem Querpass von Walch freie Schussbahn, schoss aber neben das Tor. Die Strafe dafür folgte in der 4. Minute, als Standfest nach einem Eckball aus kurzer Distanz einköpfeln durfte.

Der Rechtsverteidiger war auch an der Entstehung des zweiten WAC-Tores beteiligt. Ein weiter Pass von Standfest landete bei Topcagic, der für Gotal aufspielte. Der 22-Jährige bewies Übersicht und legte für Liendl auf. Der Regisseur stellte auf 2:0 für die Gäste (21.). Die Rieder brauchten einige Zeit, um die Gegentore zu verdauen, kamen aber in der ersten Hälfte noch zu zwei guten Chancen. In der 33. Minute ging ein Schuss von Zulj aus guter Position ans Außennetz, elf Minuten später verfehlte ein Kopfball des U21-Teamspielers nur knapp das Ziel.

Die zweite Hälfte begann mit einem Schuss von Gotal direkt auf Ried-Goalie Gebauer (48.), in der 64. Minute musste Trauner vom Platz, womit die Hoffnungen der Rieder auf einen Punktgewinn beendet schienen. Doch in der 88. Minute durfte die Angerschmid-Truppe noch einmal kurz mit einem Remis spekulieren: Ein Schuss von Wieser wurde von Dobnik nur kurz abgewehrt und Gartler staubte ab. Vier Minuten später sorgte der WAC durch ein Tor von Kerhe aus einem Konter endgültig für klare Verhältnisse.

Sturm - Grödig 2:2
Trotz einer bemühten Vorstellung kam Sturm zu Hause gegen die effizienten Grödiger über ein 2:2 nicht hinaus und rutschte auf Rang 7 ab. Am Tag nach dem offenen Brief an die Fans legten die "Blackys" die versprochenen Tugenden an den Tag und führten nach 0:1-Rückstand durch Tore von Patrick Wolf (24.) und Michael Madl (62.) zwischenzeitlich mit 2:1. Mario Leitgeb (70.) sicherte den Gästen, die durch Stefan Nutz (17.) in Front gegangen waren, aber noch einen Punkt.

Die Grazer begannen besser. Chancen allerdings schauten dabei keine heraus, die fanden nach einer Viertelstunde wie aus dem Nichts heraus hingegen die Gäste vor. Erst konnte nach schlechter Pliquett-Abwehr und Bollers Schuss noch Vujadinovic retten (17.), in der nächsten Aktion "klingelte" es aber. Boller zog an der Seite zwei Verteidiger auf sich und bediente den alleinstehenden Nutz, der Pliquett keine Chance ließ.

Doch Sturm schlug schnell zurück. Sieben Minuten später stellte Wolf nach Schloffers Flanke auf 1:1, die Hausherren kamen wieder auf Touren. Sturm war aktiver, ging weiter mit viel Einsatz und Laufbereitschaft zur Sache und hätte noch vor der Pause auf 2:1 erhöhen können. Stankovic verhinderte aber ein Eigentor, nachdem Karner der Ball von der Brust gesprungen war (29.), Wolf schob den Ball nach Zuspiel von Beichler knapp am Tor vorbei (38.). Aber auch auf der Gegenseite war Pliquett bei einem überraschenden Weitschuss Potzmanns gefordert (34.).

Sturm behielt auch nach dem Seitenwechsel das Übergewicht, drängte weiter auf die Führung - und wurde nach gut einer Stunde belohnt. Nach einem Standard kam der völlig freie Madl zum Ball und schlenzte diesen aus rund 14 Metern gefühlvoll ins lange Eck (62.). Grödig blieb unbeirrt, schlug neuerlich etwas unerwartet zurück: Leitgeb nutzte die Verwirrung nach einem Freistoß und glich mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze aus (71.).

Admira - Innsbruck 3:0
Die Admira hat im Abstiegskampf weiteren Boden gutgemacht. Das Schlusslicht entschied das direkte Duell mit dem Vorletzten zu Hause mit 3:0 für sich. Die Niederösterreicher rückten den Tirolern damit trotz ihrer acht Punkte Abzug wegen Verstößen gegen die Lizenzbestimmungen bis auf zwei Zähler nahe.

Treffer von Daniel Toth (39.) und Thorsten Schick (67.) sowie ein Eigentor von Thomas Löffler (44.) prolongierten den Erfolgslauf der Admira. Die Südstädter feierten den dritten Heimsieg in Folge, haben in den jüngsten elf Runden 18 Punkte geholt. Innsbruck-Verteidiger Stipe Vucur sah noch vor der Pause Gelb-Rot. Die Tiroler kassierten die fünfte Auswärtsniederlage am Stück und haben dabei keinen einzigen Treffer erzielt. Das Torverhältnis in diesen Spielen lautet 0:17.

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