04.12.2013 23:10 |

DFB-Pokal

Bayern, Frankfurt, Wolfsburg und Leverkusen weiter

Arjen Robben hat Bayern München den Weg ins deutsche Cup-Viertelfinale geebnet, muss aber nach einer Knieverletzung eine Zwangspause fürchten. Der Niederländer leitete am Mittwoch den 2:0-Erfolg bei Augsburg mit einem Treffer ein, musste aber kurz danach verletzt ausgewechselt werden. Ersatzmann Thomas Müller stellte schließlich den hart erkämpften Sieg der Münchner, bei denen David Alaba durchspielte, sicher. In den übrigen Cup-Duellen verpasste der österreichische Trainer Ralph Hasenhüttel mit Zweitligist Ingolstadt gegen Wolfsburg den Aufstieg nur knapp. Weiter ist hingegen Leverkusen, das sich gegen Freiburg zu einem 2:1 mühte sowie Frankfurt nach einem 4:2 über Sandhausen.

Robben musste vom Feld, weil Keeper Hitz ziemlich heftig in den Niederländer gerauscht war, Robben zog sich eine tiefe Risswunde am rechten Knie zu. Hitz sah zurecht die Gelbe Karte. Generell setzten die Augsburger den Münchnern kräftig zu und versuchten, ihre technischen Nachteile durch Einsatz und Aggressivität wettzumachen. Das zeigte durchaus Wirkung. Die Bayern hatten zwar mehr Ballbesitz, aber nur wenige gute Torchancen. Die Hausherren dagegen sorgten bei Gelegenheiten von Daniel Baier (3.), Halil Altintop (19.) und Andre Hahn (21.) für Gefahr vor dem Tor von Nationalkeeper Manuel Neuer.

Coach Josep Guardiola schickte nach 65 Minuten Ribery aufs Feld. Aber auch der Franzose konnte dem oft zu einfallslosen Offensivspiel des 16-maligen Cupsiegers nicht sofort den nötigen Witz verleihen. So musste eine Standardsituation helfen. Nach einem Eckball konnte Jerome Boateng frei flanken, Müller traf ganz allein per Kopf zur Entscheidung.

Ingolstadt verpasst Überraschung
Ingolstadt hat nur knapp eine Überraschung verpasst. Die Truppe von Ralph Hasenhüttl musste sich am beim VfL Wolfsburg mit 1:2 geschlagen geben. Die Entscheidung fiel erst durch ein Tor von Ivica Olic in Minute 89. Philipp Hofmann Caiuby brachte den Zweitliga-Nachzügler in Front, ein abgefälschter Verzweiflungsschuss von Naldo, bei dem Ingolstadt-Goalie Ramazan Özcan etwas unglücklich aussah (66.), brachte den Bundesligisten aber zurück in die Partie.

Ebenfalls Mühe hatte Bayer Leverkusen, ehe der 2:1-Zittersieg beim SC Freiburg und der erstmalige Einzug ins Viertelfinale seit fünf Jahren in der Tasche war.

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