Dacapo für Philipp Hochmair, der ab Samstag, 19. Juli, mit seiner Buhlschaft Deleila Piasko in der wiederaufgenommenen Inszenierung von Robert Carsen den Salzburger Domplatz bespielt. Die Vorstellungen sind ausverkauft, der „Run“ auf das Hofmannsthal-Stück ist ungebrochen.
Seit Monaten sind die Karten ausverkauft. Wie jedes Jahr. Und in diesem Jahr in der nunmehr 105. Auflage. Die Strahlkraft des Hugo-von-Hofmannsthal-Stücks vom Leben und Sterben des reichen Mannes ist ungebrochen. Ab Samstag spielt den Jedermann erneut Philipp Hochmair in der wiederaufgenommenen Inszenierung des Kanadiers Robert Carsen.
„Es ist ein kleines Wunder, dass sich das Stück so lange gehalten hat“, sagte der 51-jährige Wiener Schauspieler im großen „Krone“-Interview mit Conny Bischofberger, „vielleicht lieben die Österreicher Tradition oder erinnern sich gerne an die alten Zeiten? Das Stück ist jedenfalls unkaputtbar, es ist einfach immer gültig und beinhaltet eine ganz große Weisheit. Tatsächlich gibt es nirgends sonst auf der Welt eine ähnliche Kombination aus Geschichte, Stück und Festspieltradition. Der ,Jedermann‘ ist ein einzigartiges Phänomen!“
An seiner Seite wurde nichts verändert: Deleila Piasko gibt im selben Outfit die Buhlschaft, Christoph Luser – unverändert durchtrainiert – bleibt sowohl Guter Gesell als auch Teufel, Nicole Beutler spielt des Schuldknechts Weib, und Grande Dame Andrea Jonasson Jedermanns Mutter.
Hochmair ist happy: „Wir können uns auf das verlassen, was wir uns letztes Jahr erarbeitet und erkämpft haben. Genau an dieser Stelle werden wir weitersuchen und damit nahtlos an den letzten Sommer anschließen!“
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