Faschistische Parole

3.200 € Strafe und FIFA-Ermittlungen gegen Simunic

Sport
22.11.2013 13:23
Der kroatische Verteidiger Josip Simunic hat wegen einer verbalen Entgleisung nach dem 2:0-Heimsieg gegen Island am Dienstag in der WM-Qualifikation die Rechnung präsentiert bekommen. Die kroatische Justiz verdonnerte Simunic zur Höchststrafe von 3.200 Euro, weil er eine faschistische Parole ins Stadionmikrofon gerufen hatte. Außerdem hat die FIFA ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

Simunic skandierte vier Mal "Für das Vaterland", und die Anhänger antworteten mit "Bereit" - eine Parole aus dem Zweiten Weltkrieg. Zu seiner Verteidigung brachte Simunic vor, dass er durch nichts anderes dazu motiviert gewesen sei als durch "die Liebe zu seinen Landsleuten und seinem Heimatland", er wies alle Vorwürfe eines politischen Hintergrunds zurück.

Seine Geste war auch vom kroatischen Präsidenten Ivo Josipovic und von der Regierung verurteilt worden.

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(Bild: KMM)



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