Am Mittwochabend hatte das Unternehmen mitgeteilt, in Oberösterreich 390 Jobs abzubauen (siehe Infobox). Darüber hinaus fallen 210 Stellen in China und Indonesien weg. Es handle sich um den größten Mitarbeiterabbau seit 1996. Die Belegschaft sei bereits informiert worden. Es werde einen Sozialplan geben, der "fair und so sozial wie möglich" sein soll, versicherte Untersperger. "Das wird uns einen beträchtlichen zweistelligen Millionenbetrag kosten."
Rund ein Viertel des Stellenabbaus will Lenzing mittels anstehender Pensionierungen und nicht nachbesetzter Stellen bewältigen, der Rest entfällt auf Kündigungen. Betroffen sind vor allem Beschäftigte in der Verwaltung und im Vertrieb. In Summe beschäftigt Lenzing in Oberösterreich 2.800 Mitarbeiter. In Asien sind es rund 3.000.










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