Die Linzer hatten gegen Innsbruck nichts zu melden, sie kämpften vor Heimpublikum zwar tapfer, hatten gegen die abgeklärteren Tiroler aber kein Rezept parat. Überragend war einmal mehr der 26-jährige Kanadier James Desmarais, der im dritten Saisonspiel gegen die Oberösterreicher zwei Mal traf und sein Trefferkonto gegen Linz auf sechs Tore erhöhte.
In Wien setzten die Capitals kluger Weise schon im ersten Drittel die entscheidenden Akzente. 20:8 Schüsse sowie ein Doppelschlag innerhalb von 60 Sekunden (Craig und Suorsa) ergaben gegen die ausgeruhten Villacher eine frühe 3:0-Führung. Im Mitteldrittel ging den weiterhin ohne Gruber und Philippe Lakos und deshalb mit nur vier Verteidigern spielenden Wienern etwas die Kraft aus. Das erste Shorthanded-Saisongoal der Caps am Beginn des Schlussabschnittes brachte aber die endgültige Entscheidung. Jari Suorsa machte mit seinem 2. Tor den Sack endgültig zu.
Einen höchst unterhaltsamen Abend mit 13 Toren und einem Sieg des Heimteams erlebten 4.300 Zuschauer in der Klagenfurter Messehalle. KAC-Interimstrainer Manny Viveiros feierte nach dem 4:1 in Innsbruck auch in seinem zweiten Match auf der Betreuerbank einen vollen Erfolg, er übergibt das Team nun in die Hände des Kanadiers Kevin Primeau.
Die Rotjacken lagen nach dem ersten Drittel 1:2 zurück, setzten sich dann aber mit fünf Treffern innerhalb von 16 Minuten mit 6:2 ab. Im dritten Abschnitt ging es die ebenso wie der Gegner ersatzgeschwächte Heimmannschaft gemächlicher an und die Salzburger kamen bis auf 6:7 heran.








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