Der SAK setzte vor dem Derby gegen den KAC einen Winterneuzugang vor die Türe. Bei Schlusslicht St. Jakob/Ros. rumort es hinter den Kulissen.
Paukenschlag bei Kärntner-Liga-Klub St. Jakob/Ros.! Thomas Ogradnig, der seit November als Sportlicher Leiter fungiert hatte, legte sein Amt zurück. „Ich konnte meine Ziele nicht mehr weiter verfolgen“, sagt Ogradnig.
Hinter den Kulissen des Tabellenschlusslichts soll es kräftig rumoren. So soll die Kommunikation zwischen Präsident Johannes Pecnik und dem restlichen Verein kaum gegeben sein, auch finanziell ist die Lage angespannt. Zuletzt gab es gar das Gerücht, dass die Rosentaler in die Unterliga gehen möchten.
„Die Situation wirkt unklar. Wir tappen alle im Dunkeln. Das erschwert die Vorbereitung auf das Spiel natürlich enorm“, so St. Jakob-Coach Alex Suppantschitsch. Pecnik beruhigt: „In den nächsten Tagen werden wir uns zusammensetzen. Wir wollen die Klasse halten. In der Unterliga würden uns die Spieler davonlaufen!“ Am Donnerstag empfängt man St. Veit.
SAK-Coach steht unter Druck
Auch beim SAK stottert der Motor! Mit nur einem Sieg und drei Remis aus vier Partien ist man hinter den Erwartungen. „Der Vorstand ist nicht zufrieden“, betont Generalsekretär Silvo Kumer. „Gegen Köttmannsdorf hatten wir in der zweiten Hälfte nicht einmal einen Torschuss. Da muss man sich fragen, ob nicht der Trainer dafür verantwortlich ist.“
Adrovic schon wieder weg
Dennoch hält man vorerst an Richie Huber fest. „Wir haben ihm zweieinhalb Jahre zugesichert – außer wir kommen in Turbulenzen“, so Kumer. Einen Abschied hat es bei den Spielern gegeben. Deen Adrovic – der im Winter verpflichtet wurde – ist beim Derby am Donnerstag gegen den KAC nicht mehr dabei. „Seine Leistungen waren zu wenig.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.