Nicht so „great“
Trumps eigene Fanartikel werden durch Zölle teurer
US-Präsident Donald Trump hat mit einer weiteren Erhöhung der Zölle auf Waren aus China geschockt – skurrilerweise sind von diesen brutalen Abgaben auch Produkte betroffen, die er selbst in seinem Fanshop im Trump Tower verkauft. Auch die ikonische „Make America Great Again“-Kappe könnte für Anhänger des Republikaners nun empfindlich teurer werden ...
Seit Trump für eine zweite Amtszeit kandidiert hatte, gaben seine Fans Millionen an Dollar für Fanartikel aus. Der Immobilienmogul hat in seinem Trump Tower einen eigenen Souvenir-Shop – auf vielen Artikeln prangt ein Aufkleber mit dem Hinweis „Made in USA“. Aber weitaus nicht alle sind im eigenen Land hergestellt, wie n-tv.de berichtet.
„Einige Artikel wurden in Vietnam, Taiwan oder sogar in China produziert“, erklärt eine Reporterin bei einem Lokalaugenschein in dem Geschäft. „Und das, obwohl der Präsident ja gerade China vorwirft, unfaire Handelspolitik zu betreiben und amerikanische Arbeitsplätze zu stehlen“, so die Journalistin.
„Das macht Amerika mutmaßlich nicht ,great again‘“
Die Reporterin fand beispielsweise Tassen, Kopfbekleidung, Socken und Spielzeug im Shop im Trump Tower, die mit dem Verweis „Made in China“ gekennzeichnet waren. „Das macht Amerika mutmaßlich nicht ,great again‘“, der Präsident würde in diesem Fall höchstselbst für die von ihm eingeführten hohen Zölle zahlen, wird süffisant bemerkt.
Auch gefälschten „MAGA“-Kappen droht Preisexplosion
Doch auch, wer nicht direkt von Trump kauft, wird bald mehr für Fanartikel zahlen müssen. Das bekannteste Merchandise ist wohl die rote Kappe mit der Aufschrift „Make America Great Again“. Die Produkte, die direkt von Trumps Wahlkampfkampagne stammen, werden zwar von einem Unternehmen in Kalifornien hergestellt, dei einem stolzen Preis von 40 Dollar oder mehr kauften viele seiner Anhänger aber auch Nachahmerprodukte, die von ausländischen Anbietern feilgeboten wurden und aus China stammen, so die Zeitung „The Times“.
Mehr als 90 Prozent der meistverkauften Wahlkampfartikel auf Amazon haben laut „Financial Times“ eine Adresse in China. Diese werden nun ebenfalls empfindlich teurer werden.

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