Ein Routineeinsatz in Wien-Simmering nimmt ein tragisches Ende: Ein junger Berufstaucher verliert bei Reparaturarbeiten im Kraftwerksbecken sein Leben. Die Ermittlungen der Polizei laufen ...
Was als routinemäßige Wartung begann, endete in einer Katastrophe: Am Freitagnachmittag gegen 15.45 Uhr kam es beim Kraftwerk Simmering zu einem tödlichen Unglück. Ein 32-jähriger Berufstaucher, im Einsatz für Reparaturarbeiten in einem Wasserbecken, verlor auf dramatische Weise sein Leben.
Laut ersten Angaben der Polizei kam es während des Tauchgangs zu einem Ausfall der Funkverbindung – ein Alarmsignal, das sofortige Rettungsmaßnahmen auslöste. Über eine Sicherungsvorrichtung und mit Unterstützung eines zweiten Tauchers wurde versucht, den Mann aus den Tiefen zu bergen. Zeitgleich rückte auch schon die Wiener Berufsfeuerwehr mit Spezialeinheiten des Tauchdienstes an.
Jede Hilfe kam zu spät, Arbeiter starb
Der Taucher konnte nur noch leblos mehrere Meter unter der Wasseroberfläche geborgen werden. Die genaue Todesursache bleibt vorerst unklar – die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Bei dem Rettungseinsatz waren 36 Einsatzkräfte inklusive Taucheinheit beteiligt. Um das Opfer zu bergen, musste das Wasser abgelassen werden.
Schock und Fassungslosigkeit am Ort des Geschehens. Für die emotional schwer belasteten Kollegen und Einsatzkräfte war die Akutbetreuung Wien zur Stelle.
Das Arbeitsinspektorat wurde umgehend informiert – nun stellt sich naturgemäß die Schuldfrage. Die Ermittler der Wiener Polizei sind bereits im Großeinsatz.
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