Nach der Doppel-Disqualifikation beim Formel-1-Rennen in China herrscht nach wie vor Frust bei Ferrari-Mann Charles Leclerc: „Das haben wir wirklich nicht gebraucht!“
Gleich zwei Regelverstöße kosteten der Scuderia alle 18 WM-Punkte aus dem Rennen. An Lewis Hamiltons Auto war der Unterboden zu stark abgenutzt, die sogenannten Skid Blocks wiesen nicht mehr die geforderte Stärke von mindestens neun Millimetern auf. Leclercs Dienstwagen verfehlte um ein Kilo das Mindestgewicht von 800 Kilogramm.
„Es war bereits ein schwieriger Saisonstart. Die ersten beiden Rennen liefen nicht nach unseren Erwartungen, die Pace war nicht da, wo wir sie haben wollten. Dann noch zusätzlich Punkte auf diese Weise zu verlieren, hat dem Team sehr wehgetan“, hadert Leclerc.
Wenig Optimismus
Große Hoffnungen auf eine Überraschung in Suzuka macht er sich nicht. „Wir haben in China einen großen Schritt nach vorne gemacht, speziell wenn man sich den Sprint-Sieg von Lewis anschaut. Am Sonntag war alles wieder etwas normaler, deshalb erwarte ich auch hier, dass wir etwa da sein werden, wo wir am Rennsonntag in China und in Melbourne waren“, so der Monegasse.
Mit nur 17 Punkten aus den ersten beiden Wochenenden ist die Scuderia als Fünfter abgeschlagen hinter dem derzeit dominanten McLaren-Team um China-Sieger Oscar Piastri und WM-Spitzenreiter Lando Norris.
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