Jetzt ist Michael Gregoritsch der Top-Striker in der Rangnick-Ära. Sein Tor zum 1:0 im Nations-League-Spiel gegen Serbien machte ihn zum Mann mit den meisten Volltreffern, seit Ralf Rangnick das Teamchef-Zepter schwingt.
„An dieser Aktion war alles Weltklasse“, schwärmte ORF-Co-Kommentator Michael Liendl. In der Tat zauberten sich die Herrn ÖFB-Teamkicker gegen Serbien regelrecht zur 1:0-Führung. Weiter Pass von David Alaba auf Marko Arnautovic, der bindet an der 16er-Grenze zwei serbische Defensive und legt per Kopf ideal für Michael Gregoritsch. Und der beweist Gefühl, lässt den Ball einmal aufspringen und schlenzt ihn ins Eck. Traumtor perfekt! Erleichterung für Gregoritsch.
13 „Rangnick-Treffer“
Bei Freiburg traf er am Wochenende beim 2:2 in Mainz, hatte es davor aber auf wenige Einsatzminuten gebracht. Keine einfachen Wochen für den Steirer. Gut möglich, dass ihm der jüngste Fakt Power und Selbstvertrauen gibt: Seit Donnerstag ist Gregoritsch Rekordtorschütze in der Teamchef-Ära von Ralf Rangnick. 13-mal ließ es „Gregerl“ klingeln, seit der Deutsche im Amt ist. So oft wie sonst kein ÖFBler. Damit übertrumpfte er übrigens seinen Busenkumpel: Christoph Baumgartner hatte bis zur 37. Minute am Donnerstag mit Gregoritsch die Ex-aequo-Führung gehalten. Mit zwölf Toren.
Insgesamt war es für Gregoritsch Team-Tor Nummer 19. Damit überholt er im Ranking der ewigen ÖFB-Torschützenliste einen gewissen Christoph Baumgartner, Johann Studnicka und Erich Probst und rückt auf Rang 14 vor. Den teilt er sich nun mit einem gewissen Karl Decker. Einen Rang weiter oben: Marcel Sabitzer mit 20 Treffern.
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