Ein Bundesheer-Rekrut (19) stürzte am Mittwoch bei einer Skihochtour am Großvenediger in Osttirol in eine Gletscherspalte. Der junge Mann konnte von Mitgliedern der 13-köpfigen Bundesheer-Gruppe gehalten und geborgen werden. Er blieb unverletzt. Drei Soldaten erlitten bei der Tour aber leichte Erfrierungen.
Die 13-köpfige Gruppe unternahm am Mittwoch im Rahmen einer Ausbildung eine Skihochtour auf den Großvenediger. Kurz nach 16 Uhr stürzte der Rekrut dann aber bei der Abfahrt vom Großvenediger am Schlatenkees rund sechs bis acht Meter in eine Gletscherspalte. „Der 19-Jährige konnte jedoch von anderen Gruppenmitgliedern gehalten sowie geborgen werden“, heißt es seitens der Polizei.
Schwierige Bergung wegen Schlechtwetter
Die Bergung der Bundesheerangehörigen gestaltete sich in weiterer Folge aber schwierig. Die Gruppe fuhr nach dem Unfall zum Winterraum der derzeit nicht bewirtschafteten Prager Hütte ab. Von dort wurde die Rettungsleitstelle alarmiert.
Der 19-Jährige konnte von seinen Kameraden gehalten und geborgen werden.
Ein Ermittler der Polizei
Aufgrund schlechter Sichtverhältnisse war die Bergung mit dem Hubschrauber des Innenministeriums jedoch auch am Donnerstagvormittag nicht möglich, weshalb sich Alpinpolizisten und ein Bergretter in Richtung Neue Prager Hütte begaben. „Zeitgleich fuhr die Gruppe der Bundesheerangehörigen in Richtung Tauerntal ab“, so die Exekutive.
Drei Personen leicht verletzt
Dank Wetterbesserung konnten schließlich drei Personen, die bei der Tour leichte Erfrierungen erlitten, vom Polizeihubschrauber samt Ausrüstung zum Tauernhaus geflogen werden. Die restlichen zehn Personen stiegen selbstständig dorthin ab.
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