In immer mehr Gemeinden werden die Autofahrer ausgebremst. Nach den Städten Seekirchen und Neumarkt gilt jetzt auch in der Stille-Nacht-Stadt (fast) überall das Limit.
„Es gibt in der Stadt nur noch eine Ausnahme, wo die 30er-Beschränkung nicht gilt“, ist Oberndorfs Bürgermeister Georg Djundja (SPÖ) zufrieden. Nur auf der Landesstraße, die durch die Gemeinde führt, kann noch Tempo 50 gefahren werden. „Das liegt in der Zuständigkeit des Landes“, so Djundja. Ein Ansuchen, um auch dort eine Beschränkung zu verhängen, ist angedacht. „Bisher haben wir noch nichts bekommen“, heißt es aus dem Büro des zuständigen Verkehrslandesrats Stefan Schnöll (ÖVP). Ein Kuriosum: „Auf der Grenzbrücke nach Laufen gibt es keine Beschränkung. Dort dürfte theoretisch Tempo 100 gefahren werden“, sagt der Bürgermeister. Auf der engen Brücke ist so eine Geschwindigkeit aber kaum möglich, auch der Beschleunigungsweg von der Stadtgrenze weg ist nur sehr kurz.
Klar ist, dass durch die niedrigen Geschwindigkeiten in den Ortschaften, das Verkehrsrisiko sowie auch die Belastungen für die Bürger minimiert werden sollen. Nicht immer ist die Bevölkerung aber glücklich über die Tempobremse. So zweifeln viele in Seekirchen die Beschränkung auf der langen Südeinfahrt an. In Neumarkt sorgen hingegen Zusatzschilder bei einem 30er für Verwirrung. Die zeigen als Ausnahme von der Beschränkung, die L206, die aber auf der anderen Seite der Stadt ist.
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