P&R in Neumarkt

Die Bahnhof-Parkplätze sind noch immer voll

Salzburg
06.03.2025 09:00

Seit zwei Monaten gibt es das Zufahrtssystem in Neumarkt. Dadurch sollen nur Öffi-Nutzer die Anlagen kostenlos nützen können und mehr Plätze frei sein. Der Parkplatz platzt dennoch aus allen Nähten, wie eine „Krone“-Lokalaugenschein zeigt.

Exakt zwei freie Parkplätze gab es am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr am Park&Ride-Parkplatz beim Bahnhof in Neumarkt, wie eine „Krone“-Lokalaugenschein zeigt. Dabei hat der eine oder andere Lenker bereits „kreativ“ Grünflächen als Parkplatz verwendet. Seit dem 7. Jänner ist das neue Zufahrtssystem installiert. Dieses soll garantieren, dass nur Öffi-Nutzer die Anlagen auch verwenden. Der Fahrschein ermöglicht, wie berichtet, das kostenfreie Parken.

Das Zufahrtssystem gibt es seit zwei Monaten.
Das Zufahrtssystem gibt es seit zwei Monaten.(Bild: Andreas Tröster)

Neumarkts Bürgermeister David Egger (SPÖ) zeigt sich wegen der Entwicklung zumindest vorsichtig optimistisch: „Ich habe seit der Einführung des Zufahrtssystems noch keine Beschwerde wegen der Auslastung bekommen.“ Zuvor habe das anders ausgeschaut. Auffallend: Der kostenlose Ausweichparkplatz in der Nähe ist wesentlich voller als in den Monaten zuvor. „Da schauen wir bald, ob es sich um Dauerparker handelt“, so der Stadtchef. Ein Verlagerungseffekt ist durchaus vorstellbar.

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Ich habe bisher keine Beschwerden über die Auslastung bekommen. Das war früher anders. Daher deute ich das als gutes Zeichen, auch wenn es noch keine Zahlen gibt. Das wird man nach einem Vierteljahr beurteilen.

Neumarkts Bürgermeister David Egger (SPÖ) zeigt sich vorsichtig optimistisch.

Was der Lokalaugenschein zeigte, bestätigt auch Egger. Sehr viele Nutzer kommen aus dem angrenzenden Oberösterreicher. „Ich schätzte, dass es so an die 40 Prozent sein werden“, berichtet Egger, der überzeugt ist, dass es in der Zukunft ein Parkhaus an der Flachgauer Öffi-Drehscheibe brauchen werde.

Für Bahnunternehmen ist Zeitraum noch zu kurz
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) beobachten derzeit noch die Entwicklung vor Ort. Für eine seriöse Einschätzung ist der Zeitraum jedoch noch zu kurz. Grundsätzlich ist es das Ziel des Unternehmens, dass die Kunden so wohnortnahe wie möglich auf den öffentlichen Verkehr umsteigen und so die Wegstrecke mit dem Auto kurz halten. „Das Fahrplanangebot in Neumarkt ist gut darauf ausgerichtet, etwa für den Umstieg aus dem Mattigtal auf die Züge der Weststrecke“, heißt es seitens der ÖBB. 

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