Zu einer brutalen Attacke kam es in der Nacht auf Sonntag im Tiroler Zirl: Neben der Seefelder Straße (B177) im Bereich vor dem Zirler Berg wurde ein 30-jähriger Iraker, der in Begleitung einer Frau war und mit dieser auf einer Bank saß, vermutlich mit Baseballschlägern brutal niedergeschlagen und schwer verletzt. Mehrere Täter befinden sich auf der Flucht.
Der Fall gibt derzeit noch viele Rätsel auf. Bisherigen Ermittlungen zufolge sei es am späten Samstagabend, gegen 23 Uhr, zur Brutalo-Attacke gekommen. Der Iraker, der in Innsbruck lebt und mit einer Frau unterwegs war, habe sein Auto im Bereich einer Ausweichanlage an der Seefelder Straße kurz vor dem Zirler Berg abgestellt. Anschließend hätten sich der 30-Jährige und dessen Begleitung auf eine Bank in der Nähe gesetzt.
Plötzlich Stimmen aus dem Wald gehört
„Dann haben die beiden offenbar plötzlich Stimmen aus dem Wald gehört. Kurze Zeit später sei der Iraker dann auch schon von mehreren unbekannten Tätern angegriffen worden, vermutlich mit Baseballschlägern“, schildert ein Polizeisprecher im Gespräch mit der „Krone“.
Über die Hintergründe ist derzeit noch nichts bekannt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Ein Sprecher der Polizei zur „Krone“
Schwerverletzter schlug selbst Alarm
Das Opfer erlitt dabei schwere Verletzungen im Bereich des Gesichts, konnte aber noch selbst Alarm schlagen. Als Polizei und Rettung am Ort des brutalen Angriffs eintrafen, hatten die Täter längst schon die Flucht ergriffen. Es dürften wohl vier gewesen sein.
Mit Rettung in Klinik eingeliefert
Der Schwerverletzte wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit der Rettung in die Innsbrucker Klinik eingeliefert. Die Hintergründe der Brutalo-Attacke sind derzeit noch vollkommen unklar. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren.
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