Schwimmer Luca Karl war mit dem 28. Platz beim Freiwasser-Weltcup in Ägypten sehr zufrieden. Die Bedingungen machten es dem 22-Jährigen alles andere als einfach. Der Salzburger mischte lange mit der Weltelite mit, bis die Superstars plötzlich das Tempo anzogen.
Mit einem Lächeln im Gesicht tritt Schwimm-Ass Luca Karl die Heimreise aus Ägypten an. Der Salzburger belegte beim Freiwasser-Weltcup in Somabay den 28. Platz. „Es war insgesamt sehr gelungen“, resümierte Karl und berichtet weiter: „Wir waren in der Spitzengruppe dabei, immer in den Top 15 bis zur letzten Runde. Dann habe ich leider wirklich den Preis dafür bezahlt, dass das Rennen so schnell war und alle Superstars auf einmal den Turbo gezündet haben.“ Dennoch blieb der Student am Ende unter zwei Minuten Rückstand auf den Sieger Florian Wellbrock (D). „Die WM-Quali war es leider nicht. Trotzdem ist es mein bestes Weltcupergebnis in der Hinsicht, dass der Abstand zum Sieger noch nie so gering war“, jubelt der 22-Jährige.
Der Austragungsort machte seinem Ruf als Surferparadies alle Ehre. „Es war sehr windig, gab Windspitzen bis 40 km/h und hohe Wellen. Umso erfreulicher, dass es trotzdem ein sehr gelungenes Rennen war.“ Die nächste Möglichkeit für die Qualifikation für die Weltmeisterschaft bietet sich im Mai bei der EM in Stari Grad in Kroatien. Und im Juni würde es die nächste Chance geben, die Quali in trockene Tücher zu bringen.
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