Geduld war am Dienstagmorgen von den Soldaten des Fliegerhorst Vogler in Hörsching gefordert. Bei der Wache wurde jeder Wagen aufgehalten, die Bediensteten wurden über einen ungewöhnlichen und ungebetenen „Gast“ informiert.
Denn in der Nacht auf Dienstag will ein Soldat einen Wolf am Kasernengelände – auf einer Wiese vor einem Gebäudekomplex – gesichtet haben. Auf der anderen Seite des Zaunes befindet sich übrigens eine Wohnsiedlung. „Wir nehmen das natürlich ernst, haben diese Maßnahmen eingeleitet und halten auch Nachschau“, bestätigt Gerhard Oberreiter, Pressesprecher des Militärkommandos Oberösterreich.
Bereits zwei Vergrämungen
Fotos oder ein Video von der Sichtung gibt es in diesem Fall keine, aber einen Losungsfund. Es wurde auch eine Meldung an das Wolfsmanagement des Landes gesendet. Im heurigen Jahr kam es in OÖ bereits zu acht verschiedenen Wolfssichtungen. Zweimal – in Schönau/M. und in Windhaag bei Freistadt – kam es zu Beginn des Jahres je einmal zu einer Vergrämung.
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