Täglich grüßt der Stau: Ob nervenaufreibend, ermüdend oder einfach nur lästig – das Verkehrschaos wird für viele in und rund um Linz zum täglichen Geduldsspiel. Doch wie schlimm steht es um die oberösterreichische Landeshauptstadt wirklich, verglichen mit anderen Städten? Ein Blick auf die Daten von TomTom überrascht.
Für Pendler und Linzer selbst ist der morgendliche Stau längst zu einem Ritual geworden – ärgerlich, ermüdend und vor allem zeitraubend. Der subjektive Eindruck mag uns glauben lassen, wir hätten das Stau-Monopol gepachtet, doch ein Blick auf die Fakten – bereitgestellt vom Navigationsriesen TomTom – zeichnet ein etwas anderes Bild.
Nur in Innsbruck steht man weniger
Im Jahr 2024 verbrachten Autofahrer in Linz insgesamt einen Tag und 20 Stunden im Stau. Lästig ist das tägliche „Stoßstange an Stoßstange“-Rollen natürlich, aber im Vergleich zu anderen österreichischen Städten ist das fast ein Klacks. Denn außer in Innsbruck (30 Stunden) benötigt man etwa in Salzburg (78 Stunden) und Graz (86 Stunden) ein viel dickeres Nervenkostüm als bei uns. Von den Wienern gar nicht zu reden – sie standen fast vier Tage (95 Stunden) Stoßstange an Stoßstange. Der schlimmste Stau war übrigens am 1. Oktober – da gab’s die Bombendrohung am Linzer Hauptbahnhof.
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