Beim Reinhalteverband „Grüne Tonne“ bei Neunkirchen entdeckte ein gewissenhafter Baggerfahrer im Abfallhaufen eine Handgranate. Er reagierte vorbildlich. Polizei und Entminungsdienst wurden sofort alarmiert und die gefährliche Munition konnte sicher entfernt werden.
Zufallsfund bei der „Grünen Tonne“. Was explosiv hätte enden können, ging dank verantwortungsvollen Handelns eines Mitarbeiters zum Glück dann doch glimpflich aus. Dem geschulten Auge eines Baggerfahrers entging nicht, dass aus einem Haufen Schrott plötzlich eine Handgranate kullerte.
„Nicht auszudenken, wenn er mit seinem Radlader über die Granate gefahren wäre“, so Gerd Hettlinger, Geschäftsführer der „Grünen Tonne“. Er informierte sofort die nächstgelegene Polizeiinspektion Scharzau am Steinfeld, die schnell an Ort und Stelle war. „Die Polizei hat anhand eines Fotos schon erkannt, dass es sich dabei um eine Übungsgranate handelt und somit keine unmittelbare Gefahr von ihr ausgeht“, so Hettlinger. Kurz darauf wurde die Granate vom Entminungsdienst abgeholt und gezielt vernichtet. Wer dieses explosive Fundstück letztendlich weggeworfen hat, das könne man im Nachhinein leider nicht mehr feststellen.
Große unterschätzte Gefahr: Lithium-Ionen-Batterien
Immer wieder kommt es bei der Grünen Tonne zu gefährlichen Situationen und Funden. Schon einmal wurde eine Handgranate entdeckt. Und auch damals hatte man großes Glück, dass nichts passiert ist.
Als weiteres Riesenproblem, weil besonders gefährlich, entpuppen sich immer öfter alte Lithium-Ionen-Batterien von E-Rollern oder E-Fahrrädern, die von verantwortungslosen Mitbürgern im normalen Hausmüll entsorgt werden. „Sie können leicht Feuer fangen und diese sind sehr schwer zu löschen“, so Hettlinger. Sie stellen somit auch eine große Gefahr für die Mitarbeiter der Abfallentsorgung dar.
Sein dringender Appell: „Batterien bitte immer zur Sammelstelle bringen“.
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