Wie heißt es so schön: „Wenn‘s läuft, dann läuft‘s!“ Ein altes Sprichtwort, das auch auf die junge Vorarlbergerin Marie Therese Haller zutrifft. Kämpfte die 18-Jährige vor wenigen Tagen beim Training noch mit Selbstzweifeln, strahlt sie nun über ihre zwei bislang besten Ergebnisse. In Südtirol sollen nun die nächsten Highlights folgen.
„Hätte mir vor ein paar Tagen irgendwer gesagt, dass ich mit zwei Siegen aus Gaal abreise – ich hätte es sofort genommen“, strahlte Marie Therese Haller, nachdem sie am Mittwoch auch den zweiten FIS-Riesentorlauf in der obersteirischen Gemeinde für sich entscheiden konnte.
Nachdem die 18-jährige Kleinwalsertalerin in Durchgang eins bei schwierigen Pistenverhältnisse auf Zwischenrang drei gefahren war, carvte sie im Finale mit Laufbestzeit noch zum Sieg und verwies ihre ÖSV-Teamkollegin Elisabeth Kucera (+0,57) und Halbzeitleaderin Sarah Huber (+1,03) auf die Plätze.
Mit ihren zwei Erfolgen schaffte es die Rossignol-Pilotin auch, ihre FIS-Riesentorlaufpunkte in gerade einmal 24 Stunden von 41,23 auf 30,04 herunterzuschreiben. „Das tut extrem gut, weil ich letzte Woche beim Training in St. Michael schon begonnen habe, ein wenig an mir zu zweifeln“, gesteht Haller.
Internationale Titelkämpfe am Kronplatz
Zeit zum Feiern blieb aber keine, ging es vom Murtal doch direkt weiter an den Südtiroler Kronplatz. Dort warten in den nächsten vier Tagen die nationalen Titelkämpfe von Thailand und Haiti, bei denen es für Haller und Co. sowohl im Slalom als auch im Riesentorlauf um noch bessere Punkte geht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.