„Ich glaube schon, dass ich mit dem Saisonstart zufrieden sein kann“, bilanziert Julia Grabher, für die der 2:6, 6:3, 7:6-Sieg beim WTA-250er-Turnier in Auckland (Nzl) gegen Leyre Romero Gormaz (Sp) der erste Erfolg im Hauptbewerb eines WTA-Turniers seit über einem Jahr war.
„Das war extrem wichtig. Einerseits was das Selbstvertrauen angeht, andererseits hinsichtlich der Punkte für die Weltrangliste.“ Ein Sieg, der ihr ein weiteres Highlight bescherte: „Es war eine sehr coole Erfahrung im Achtelfinale vor ausverkauftem Haus gegen Naomi Osaka zu spielen. Zumal ich im letzten Jahr nicht viele Matches vor so einer Kulisse hatte.“ Ein Erlebnis, das Grabher einen zusätzlichen Motivationsschub für die kommenden Aufgaben gab.
„Klar ist es schade, dass es gegen Osaka nicht zum Sieg gereicht hat“, gestand die 28-Jährige, die sich der ehemaligen Nummer eins der Welt mit 5:7 und 3:6 hatte geschlagen geben müssen. „Aber ich war dran, hatte meine Chancen und Naomi hat gewackelt. Ich habe gezeigt, dass ich auch mit solchen Spielerinnen wieder mithalten kann.“
Vorbereitung in Melbourne läuft bereits
Mittlerweile ist die Dornbirnerin mit ihrem Team nach Melbourne (Aus) übersiedelt, wo sie ab 12. Jänner – dank ihres „Protected Rankings“ – im Hauptbewerb der Australian Open aufschlägt. „Ich habe am Freitag erstmals trainiert und werde mich jetzt eine Woche lang intensiv vorbereiten, um in bestmöglicher Form an den Start zu gehen.“
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