„Solch eine Reise zum Jahresende schmerzt sehr“, schnauft Linz-Manager Günther Renner – denn seine Tischtennis-Frauen müssen zum Abschluss der Champions-League-Gruppenphase in Cagliari bestehen, was aber wohl weniger zur Herausforderung wird, als die Anreise auf die italienische Mittelmeerinsel Sardinien.
„Das Flugangebot ist zu dieser Jahreszeit nicht gerade vorteilhaft“, sprach Linz-Manager Günther Renner an, dass man zum Champions-League-Duell auf Sardinien mit vier unterschiedlichen Fluglinien reisen muss und auch die Kosten somit ungewöhnlich hoch sind. Mit über 5000 Euro wird es der kostspieligste Champions-League-Trip der Linzerinnen.
Streik am Flughafen
Noch bitterer aber: Erst zwei Tage vor der geplanten Abreise, erreichte Renner eine Nachricht der beteiligten Fluggesellschaften, dass am Flughafen in Mailand gestreikt werden würde und somit der Anschlussflug vorverlegt werden müsse. „Wir hätten ihn dann aber nicht mehr erreicht“, so Renner, der somit noch tiefer in die Tasche greifen und einen Alternativflug und eine Hotelübernachtung buchen musste. Was für die ganzen Aufwendungen zumindest emotional entschädigen könnte? Wenn man Platz eins absichern könnte und somit im Viertelfinale Top-Mannschaften wie Berlin erspart bleiben würden.
Wels mit 0:3 gegen Stars
Günstiger und mit einem besonderen Highlight brachten indes die Welser Herren ihr Champions-League-Abenteuer in Frankreich hinter sich. Denn a) war die Reise über Amsterdam zwar unnötig weit, dafür aber nicht so kostenintensiv. Und b) spielte man im Achtelfinal-Hinspiel gegen die Lebrun-Brüder, die derzeitigen Superstars an der Platte. Das klare 0:3 war da nur Nebensache. Die Linz-Herren stiegen indes in die nächste Runde des Europe Cups auf uns spielen heute (18.30) in der Bundesliga gegen Wr. Neustadt.
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