Bis 2030 stehen heimischen Anlagen für Neubau, Sanierung und Betrieb 75 Millionen Euro zur Verfügung. Das Land Tirol will damit die ganzjährige Versorgung mit Schwimmflächen sowie Schwimmkursen sicherstellen.
Das Ziel des neuen Bäderprogramms des Landes ist klar: Egal, ob Neubauten, Erhaltungsmaßnahmen oder Sanierungen – mit den zur Verfügung gestellten Mitteln von 75 Millionen Euro soll die Absicherung von Schwimmbädern erhalten werden. Die Förderschiene tritt mit 1. Jänner 2025 in Kraft und läuft bis zum Sommer 2030.
Dafür braucht es eine ganzjährige Grundversorgung mit Schwimmflächen, einen regionalen Zugang zu Schwimmkursen für Schulen und Kindergärten und ein Kinderschwimmprogramm.
LH Anton Mattle
„Jedes Kind soll schwimmen lernen. Dafür braucht es eine ganzjährige Grundversorgung mit Schwimmflächen, einen regionalen Zugang zu Schwimmkursen für Schulen und Kindergärten und ein Kinderschwimmprogramm“, ist LH Anton Mattle überzeugt. Gerade durch die Unterstützung von Schwimmkursen für Kinder und Jugendliche seien diese Investitionen gerechtfertigt.
Auch Schwimmkurse im Förderprogramm
Im Rahmen des Bäderprogramms werden auch Schwimmkurse für Schulen noch intensiver gefördert. So wird etwa der Eintritt für Schulschwimmkurse an bis zu fünf Tagen in die Hallenschwimmbäder kostenlos. Zudem wolle man auch Schwimmkurse in den Kindergärten unterstützen.
So kommt man künftig zu den Bäderförderungen
Anträge einreichen können Gemeinden, Tourismusverbände und juristische Personen, die mehr als 50 Prozent der Geschäftsanteile in öffentlicher Hand haben. Für Neubauten und Sanierungen stehen bis 2030 rund 50 Mio. Euro zur Verfügung. Wer ein neues Hallenbad bauen möchte, erhält bis zu 45 Prozent der förderbaren Kosten. Die Summe muss mindestens zehn Mio. Euro betragen. Die Bemessungsgrundlage ist auf 30 Mio. Euro begrenzt. Sanierungen sind bis zu 40 Prozent festgelegt. Die Grundlage liegt bei zwei Mio. Euro, maximal neun. Wer sein Freibad sanieren möchte, darf mit bis zu 20 Prozent rechnen.
Zur Erhaltung der Bäder werden kommunalen Betrieben jährlich fünf Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Dadurch könne man laufende Instandhaltungen abdecken, heißt es vom Land.
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