Für die heimischen Skispringer geht es am kommenden Wochenende wieder richtig los, die ersten Bewerbe auf Schnee stehen auf dem Programm. Das Ländle-Quintett hat sich in den letzten Monaten gut auf die Wintersaison vorbereitet. Jetzt hoffen sie auf einen guten Start in Kandersteg und Zhangjiakou.
Den weitesten Weg macht Routinier Ulrich Wohlgenannt, der 30-jährige Dornbirner ist bei den Continental-Cups im chinesischen Zhangjiakou im Einsatz, startete gestern mit den ÖSV-Teams – bei denen auch A-Kader-Springerin Chiara Kreuzer mit ins Flugzeug stieg – den Asien-Trip.
Bei den Nachbarn in der Schweiz gehen Niklas Bachlinger (22) und André Fussenegger (21) auf die Schanze, das Duo springt FIS-Cup in Kandersteg. „Alles gut bisher, wir sind fit“, freuen sich der Schoppernauer und der Dornbirner. Juniorenweltmeister Bachlinger hat zudem gute Erinnerung an die Station in der Schweiz, in Kandersteg gewann er 2020 zwei FIS-Cup-Bewerbe innerhalb von nur zwei Tagen.
Noch Schonzeit
Etwas ruhiger geht es noch bei den Youngsters im B- und C-Kader zu, Johannes Pölz und Maximilian Moosbrugger werden sich diese und nächste Woche noch auf Sprünge und Trainings in Seefeld und am Stützpunkt in Innsbruck konzentrieren. „Der Herbst war ein wenig zäh bei mir, die letzten paar Wochen waren jetzt aber wesentlich besser“, erklärt der 19-jährige Schwarzenberger Pölz, „darum habe ich mit den Trainern beschlossen, mit den Bewerben noch eine Woche zu warten um mich noch aufs Training fokussieren zu können.“
Auch der 16-jährige Moosbrugger will weiter Form aufbauen. „Ich hatte diese Woche schon drei Einheiten auf der Schanze in Seefeld, nächste Woche geht es dort weiter. Es läuft gut bisher bei mir“, freut sich der Lecher.
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