Die Südkärntner Topitza ist längst ein Bergretter-Gipfel, denn neben Hunderten Bergbegeisterten waren auch zahlreiche ehrenamtliche Retter am Sonntag mit dabei. Und nicht nur, um für die Sicherheit der Teilnehmer bei der 1. Adventwanderung zu sorgen.
„Es tut einfach gut, mit Freunden die stillste Zeit des Jahres in den Bergen zu verbringen“, bringt es Bergrettung-Landesleiter Hannes Gütler auf den Punkt. Während in Oberkärnten am 1. Dezember die Sonne vom blitzblauen Himmel lachte, lagen die Gipfel der Südkärntner Berge im Hochnebel. Trotzdem zog es Hunderte am 1. Advent auf den Luscha-Sattel bei Bad Eisenkappel, dem traditionellen Ausgangspunkt der alljährlichen „Bergkrone“-Adventwanderungen.
„Die Topitza ist der ideale Berge für den Einstieg in die Adventwanderungen, denn der Gipfel ist in knapp einer Stunde gemütlich erreicht“, so Bergseelsorger und Bergwanderführer Roland Stadler, der dieses Mal mit seiner Adventandacht einen kleinen Frühstart hinlegte, denn ein eisiger Wind macht einen längeren Aufenthalt oben in 1649 Metern Höhe alles andere als gemütlich.
Unter den vielen lächelnden und glücklichen Berggehern auch Bad Eisenkappels Bürgermeisterin Elisabeth Lobnik: „Die Adventwanderungen sind für mich längst ein Fixtermin in der Weihnachtszeit.“
Nach der Wanderung wärmten sich viele im Alpengasthof Riepl auf, wo Gastwirt Johann Kogoj und sein Team die Adventwanderer mit kulinarischen Südkärntner Schmankerln verwöhnten.
Weiter geht es mit den „Bergkrone“-Adventwanderungen am kommenden 2. Adventsonntag, wenn es gemeinsam mit Bergrettern der Ortsstelle Lieser-Maltatal auf das wunderschöne Stubeck oberhalb von Gmünd in Kärnten geht.
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