Mit unterschiedlichen Vorzeichen bereiten sich Stefan Rieser und Christopher Neumayer auf den Weltcup-Start vor. Die beiden Salzburger trainieren aktuell in Copper Mountain (USA).
„Mich freut’s total, dass ich wieder dabei sein darf. Da zu trainieren, ist richtig gut.“ Mit diesen Worten meldet sich Christopher Neumayer aus Copper Mountain (USA). Der 32-Jährige vom SC Radstadt ist nach seinem Rücktritt vom Rücktritt wieder Teil des österreichischen Speed-Teams und auf einer Mission. Denn um kommende Woche nach Beaver Creek reisen zu dürfen, muss er sich in den kommenden Tagen beweisen und eine Art Quali für die Quali meistern. Auf der legendären „Birds of Prey“ würde im Rahmen der Trainings noch eine weitere Ausscheidung warten. Dafür will er alles investieren: „Bei mir gibt es nur 100 Prozent. Ich war schon immer der Typ, das habe ich nicht verloren.“
Dennoch machen sich beim Rückkehrer auch Veränderungen bemerkbar. Die freie Zeit vom Skisport hat Spuren hinterlassen. „Ich habe gesehen, dass ich viel lockerer bin und mit dieser Lockerheit fahren soll. Ich tue mir viel leichter damit, weil es wie ein Neustart für mich ist“, sagt Neumayer, der schon auf die kommenden Wochen und Monate auf Ski brennt: „Ich bin mir sicher, dass es ein erfolgreicher Winter wird.“
Ebenfalls auf Mission, aber mit ganz anderen Vorzeichen ist Stefan Rieser. Der Gasteiner kann dem Auftakt in Beaver Creek als Fixstarter entspannt entgegen blicken.
Top-30 als Ziel
„Mein Ziel ist es, am Ende der Saison in der Abfahrt in den Top-30 zu stehen“, sagt der 25-Jährige, der schon als Kind immer eine Vorliebe für die Königsdisziplin hatte. „Ich war im Slalom gut, aber nur bis zu einer Haarnadel, dann bin ich auf der Schnauze gelegen.“ Abfahren sei für ihn das „reinste“ Skifahren. Einfach Vollgas geben – von oben bis unten.
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