Beim ersten Weltcupslalom des Winters im finnischen Levi hatte Johannes Strolz als 37. des ersten Durchgangs das Finale der besten 30 Läufer um 0,39 Sekunden verpasst. Am vergangenen Wochenende kam dann beim Heimspiel in Gurgl bereits im ersten Lauf das Aus, nach gut 20 Sekunden Fahrzeit fädelte der 32-jährige Warther auf der Eispiste im Ötztal ein. Ein Saisonauftakt zum Vergessen.
„Das ist absolut nicht das, was ich mir vorgestellt habe“, gesteht Strolz. „Es ist brutal ärgerlich, wie die ersten beiden Rennen gelaufen sind und die Enttäuschung ist groß.“
Keine Panik bei Strolz
Die Konsequenz? „Ich werde das Geschehene mit meinen Trainern genau analysieren und schauen, dass ich mich perfekt für den nächsten Slalom in drei Wochen in Val d’Isère vorbereite.“ Panik macht sich beim Doppelolympiasieger von Peking – der wie Slalomweltcup-Titelverteidiger Manuel Feller in diesem Winter noch ohne Punkte dasteht – keine breit. „Ich bin um einiges gefestigter als noch voriges Jahr“, erklärt der Polizeisportler. „Damals bin ich nach dem Ausfall in Gurgl doch stark ins Nachdenken gekommen.“
Nächste Chance auf der Face de Bellevard
Zumal der Head-Pilot schon ein paar Ansätze hat. „Es geht bei mir darum, dass die letzte Freigabe des Skis noch nicht so funktioniert, wie ich mir das vorstelle“, verrät er einen davon. Nach den zuletzt intensiven Wochen wird Strolz nun einige Tage abseits der Piste trainieren und nochmals an der Konditionen arbeiten, um am 15. Dezember auf der „Face de Bellevarde“ die ersten Punkte einzufahren.
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