Ein Syrer (27) wurde am Montag im Landesgericht Salzburg der Vergewaltigung schuldig gesprochen und zu zehn Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, der Angeklagte meldete Berufung an.
Laut Anklage dürfte sich die Tat im Bahnhofs-Milieu abgespielt haben: Das Opfer war am 12. November des Vorjahres mit dem Angeklagten am Südtiroler Platz beim Salzburger Hauptbahnhof. Nach dem Besuch eines Lokals soll der Angeklagte das Opfer am Arm gepackt und eine Toilette am Bahnhofsareal aufgesucht haben: Dort soll es zur Vergewaltigung gekommen sein.
Übergriff unter Drogeneinfluss
Laut Anklage soll der Mann dabei Gewalt angewendet und das eingeschüchterte Opfer gewürgt haben. Den Ermittlungen nach soll auch der Einfluss von Alkohol und Medikamenten eine Rolle gespielt haben.
Sofort Rechtsmittel eingelegt
Laut dem Gericht legte der Angeklagte sofort nach der Verurteilung Rechtsmittel ein, daher ist das Urteil nicht rechtskräftig.
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