Die Anzahl der „GTS-Kinder“ vervielfachte sich in der Stadt Salzburg seit dem Start vor 20 Jahren. Ein Neubau an der Volksschule Leopoldskron-Moos wurde am Donnerstag eröffnet. Doch es bleibt noch viel zu tun.
In der Salzburger Volksschule Leopoldskron-Moos freuen sich Kinder, Lehrkräfte und das dortige Betreuungsteam über einen schicken Neubau. Am Donnerstag wurde dort die nagelneue Nachmittagsbetreuung, Ganztagsschule (GTS) genannt, feierlich eröffnet. Die großflächig verglasten, ans Schulhaus angebauten Räume machen ein freundliche, helles Ambiente.
„Im alten Speisesaal war es ganz dunkel. Mit gefällt die neue GTS“, sagte Schülerin Alara bei der Eröffnung. „Es ist cool, dass wir jetzt mehr Platz haben“, fügte Mitschüler Johannes hinzu. Denn am Platz mangelt es am stärksten in den städtischen GTS.
Beim Start vor 20 Jahren wurden in der Leopoldskroner Schule 20 Kinder am Nachmittag betreut, jetzt sind es rund 220. In der Landeshauptstadt stieg die Anzahl von 72 Kinder auf rund 3300 Schülerinnen und Schüler. Sie verteilen sich auf fast alle 33 Schulstandorte in der Stadt. Und doch platzen die GTS immer wieder aus allen Nähten. Raumnot und veraltete Räumlichkeiten sind die größten Probleme. Das betrifft unter anderem die Kinder der Volks- und der Mittelschule Nonntal. Dort wird auf den turnsaal draufgebaut, um neue, moderne Räume zu schaffen. Fünf Millionen Euro nahm die Stadt für das neue Gebäude in Leopoldskron in die Hand. Im Budget sind für die nächsten fünf Jahre 110 Millionen Euro im Bildungsbereich vorgesehen.
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