Was war das für ein „Griss“ um die kleinen Wölfe, als sie im Wolf Science Center (WSC) in Ernstbrunn im Bezirk Korneuburg ankamen: Nur der Hausfotograf durfte die drei tierischen Sensationen ablichten. Das hat sich seit ihrer Ankunft im Frühjahr nun geändert: Besucher sind willkommen – die Tiere werden auch extra zugeteilt, ob Fotograf oder Familie ...
Die „Wartezeit“ für den Besucherandrang hatte einen guten Grund: Das Wissenschaftsgehege ist kein „Zoo“, sondern es gelten strenge Regeln – dazu gehört auch das ungestörte Aufwachsen der Wölfe.
Zeit für neue Tiere – jetzt sind sie für Besucher „bereit“
Nachdem „Nanuk“, die „weiße Eminenz“ und ältester Wolf vor fast exakt einem Jahr verstarb und ihm gleich die Nummer 2 im Rudel folgte, war es an der Zeit, mit drei jungen nordamerikanischen Grauwölfen den vierbeinigen Bestand in dem Forschungszentrum wieder aufzufüllen: Die im Frühling dazu gestoßenen Welpen haben sich mittlerweile zu großen, aber noch keinesfalls ausgewachsenen Exemplaren entwickelt – bis dahin wurden die Entwicklungsstadien abseits von Besuchern ungestört verfolgt.
Ob Fotograf oder eher Familie – jedes Tier wird „zugeteilt“
Zu aller Freude ist es nun soweit: Mit den mittlerweile fast schon in die Pubertät gekommenen „Welpen“ sind bereits Besucherkontakte möglich. Dabei wird man von kompetenten Tiertrainern begleitet, die es ermöglichen, Wölfe und Hunde besser zu verstehen und Einblicke in ihre Charaktere und die Forschung zu erhalten. „Und diese Besuche werden individuell auf das Alter und die Interessen der Teilnehmer abgestimmt, sodass für alle das Wissen über diese Tiere unterhaltsam und mit Leidenschaft vermittelt wird“, laden die Wissenschaftler ein, einige Stunden Aug’ in Aug’ mit einem Wolf zu verbringen.
Mehr Infos: www.wolfscience.at
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