Florian Wirtz und der FC Bayern: Was lief da in den letzten Jahren tatsächlich? Eine Diskussion, in die sich nun auch der ehemalige Coach der Münchner und jetzige Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft Julian Nagelsmann einmischte.
Hintergrund: Vor wenigen Tagen hatte Bayern-Legende Lothar Matthäus behauptet, Ex-Trainer Hansi Flick habe den Offensivprofi damals unbedingt an die Isar holen wollen, der Transfer sei jedoch am damaligen Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic gescheitert. Aussagen, die der 47-Jährige so nicht stehen lassen wollte, gegenüber der deutschen „Bild“-Zeitung meinte er: „Lothar sollte in seiner Rolle als Experte seine Quellen besser prüfen, bevor er Lügen über mich und den FC Bayern verbreitet.“
„So viel Geld hat keiner gefunden“
Einer, der genau weiß, wie die Dinge an der Säbener Straße ablaufen, ist Julian Nagelsmann, der deutsche Bundestrainer coachte den Rekordmeister knapp zwei Jahre lang. Auch unter dem 37-Jährigen sei eine Verpflichtung von Wirtz ein Thema gewesen, wie er nun bestätigte. „Ich weiß, dass wir damals überlegt haben, ihn zu holen – trotz Kreuzbandriss. Aber es hat, glaube ich, ein paar Euros zu viel gekostet. Ich habe wahrgenommen, dass er sehr teuer ist und so viel Geld hat keiner gefunden“, schilderte Nagelsmann.
Zu den Matthäus-Vorwürfen könne er hingegen wenig sagen, hielt jedoch fest: „Wann sie sich um ihn zuerst bemüht haben, weiß ich nicht. Es ist mir ehrlich gesagt auch wurscht. Ich weiß nicht, ob man das alles immer so öffentlich austragen muss.“
Bis 2027 läuft Wirtz‘ Vertrag in Leverkusen. Dass sich der 21-Jährige beim deutschen Double-Sieger wohlfühlt, zeigt er auch heuer Woche für Woche. In bislang 17 Pflichtspielen in dieser Saison brachte es der DFB-Profi auf sieben Tore und zwei Assists.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.