18.04.2013 15:38 |

Neue Ära beginnt

So lief "Zokis" erstes Training als Rapid-Cheftrainer

"Wir gehören auf den Platz und nicht auf die Pressekonferenz", hatte sich Rapids neuer Co-Trainer Carsten Jancker schon am Mittwochnachmittag ungeduldig und voller Tatendrang gezeigt. Am Donnerstagvormittag war es dann so weit: Beobachtet von Dutzenden neugierigen Journalisten leiteten Cheftrainer Zoran "Zoki" Barisic und sein "Co" Jancker das erste Training. Am Sonntag wartet mit dem Wiener Derby in Favoriten gleich der erste Kracher auf das neue Trainer-Duo.

Er werde viele Einzelgespräche führen und versuchen, Rapid so schnell wie möglich wieder in die Spur zu bringen, hatte Barisic unmittelbar nach seiner Bestellung zum Cheftrainer erklärt. Teil eins seines Versprechens löste er am Mittwoch am Trainingsgelände des Ernst-Happel-Stadions schon einmal ein. Bei strahlendem Sonnenschein und herrlichen Frühlingstemperaturen holte sich "Zoki" immer wieder Spieler zur Seite, diskutierte mit Routiniers wie Markus Katzer, gab Anweisungen und versprühte Optimismus.

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"Bin kein Kumpel"
Nach den zuletzt gezeigten Leistungen der Kampfmannschaft ist es freilich alles andere als einfach, die Zuversicht nicht zu verlieren. Doch Barisic liegt der Verein zu sehr am Herzen, als dass er nicht alles versuchen würde, Rapid wieder stark zu machen. "Ich habe bei diesem Klub viele Stationen durchlaufen, war Spieler und Trainer verschiedener Mannschaften. Ich möchte mithelfen, dass es Rapid bald wieder besser geht." Die ihm oftmals zugeschanzte Etikette des "Kumpel-Typs" will Cheftrainer Barisic dabei nicht annehmen. "Ich halte nichts von Schubladisierungen. Ich bin, wie ich bin. Klar ist aber auch, dass jeder einzelne Spieler unter Beobachtung steht. Und am Saisonende werden wir entscheiden, wer es verdient, den Rapid-Dress zu tragen."

"Der Karren steckt im Dreck"
Bis dahin wartet aber noch "sehr viel harte Arbeit" auf Barisic und seinen Co. Vor allem Spielwitz und Kreativität ließen die Rapid-Profis in den letzten Spielen unter Peter Schöttel schmerzlich vermissen. Ein Manko, das Barisic bei seinem ersten Training als neuer Chef schon auszumerzen versuchte. Das Direktspiel wurde forciert, Co-Trainer Jancker mahnte die Kicker immer wieder zu mehr Konzentration und höherem Tempo. "Der Karren steckt im Dreck fest", analysiert Jancker die verfahrene Situation: "Wir müssen ihn so schnell wie möglich wieder rausziehen." Begonnen soll damit ausgerechnet am Sonntag im Wiener Derby bei Tabellenführer Austria werden.

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