Die Skulptur, die den Österreich-Pavillon bei Weltausstellung im kommenden Jahr im Land der aufgehenden Sonne zieren wird, stammt aus dem Waldviertel. Niederösterreich will in Japan neue Wirtschaftsbeziehungen knüpfen.
Ein 16 Meter hohes, geschwungenes Notenband aus Holz, das die ersten Takte der „Ode an die Freude“ zeigt, wird das Markenzeichen Österreichs im nächsten Jahr bei der Weltausstellung in Osaka (Japan) sein.
Per Lkw und Schiff nach Osaka
Die riesige Skulptur wurde bei der Firma Graf-Holztechnik in Horn produziert – und nun Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wirtschaftsminister Martin Kocher und dem japanischen Botschafter Ryuta Mizuuchi präsentiert. Das Kunstwerk, zerlegt in Einzelteile, tritt demnächst per Lkw und Schiff seine Reise von Horn nach Osaka an.
Japan ist Hoffnungsmarkt für NÖ
Japan sei nach China der zweitwichtigste Markt für NÖ in Asien, erklärte Mikl-Leitner und betonte, man werde daher bei der EXPO mit einer blau-gelben Wirtschaftsdelegation die Beziehungen zum Land der aufgehenden Sonne vertiefen. Das Notenband aus Holz sei ideales Symbol für das größte Bundesland: „Musik steht für das Kulturland Niederösterreich, die Vereinigung von Handwerk, Design und Industrie für unsere Wirtschaft. Und heimische Holzwaren sind der Exportschlager in Japan“, resümierte Mikl-Leitner.
Holzkunstwerk als Herausforderung
Unternehmer Stefan Graf hob hervor, dass man bei Leyrer+Graf Herausforderungen nicht scheue. Nach einem Jahr intensiver Planung, zahlreichen Tests und schließlich rund drei Monaten akribischer Arbeit war das beeindruckende Notenband aus Holz fertiggestellt. „Uns reizt die Innovation“, betont Graf. Und die Skulptur verbinde Innovation mit Eleganz und Dynamik.
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