Vorm Landesliga-Duell in Sattledt am Freitag suchte Grieskirchen tagelang verzweifelt den einzigen Bus des Vereins. Nach einer Anzeige bei der Polizei klärte aber erst ein Facebook-Posting den „Vermisstenfall“ auf. Ein internes Kommunikationsproblem hat zu dem Missverständnis geführt.
„Leider mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass unser Vereinsbus, der für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes immens wichtig ist, gestohlen wurde“, hieß es am Dienstag in einem Facebook-Posting von Landesligist Grieskirchen. Zuvor hatte man das Gefährt schon tagelang gesucht und schlussendlich nicht nur einen öffentlichen Aufruf gemacht, sondern den „Vermisstenfall“ auch am Sonntag bei der Polizei zur Anzeige gebracht.
Internes Kommunikationsproblem
Vorm Auswärtsspiel des Tabellensiebenten am Freitag in Sattledt kann man aber Entwarnung geben: „Der Bus wurde gefunden!“ Des Rätsels Lösung: Ein internes Kommunikationsproblem, so soll der Bus nur in der Werkstatt gestanden sein. „Mehr werden wir dazu nicht sagen – auch aus Respekt gegenüber einer Person im Verein“, heißt es aus Funktionärskreisen, „am wichtigsten ist, dass unser einziger Bus für unsere über 200 aktive Kinder wieder aufgetaucht ist!“
Abseits dieses Missverständnis arbeitet der Klub von Präsident Thomas Altendorfer aber sehr vorbildlich, hat man über 15 Nachwuchsteams ab der U6 aufwärts. Zuletzt war man mit den Kids gar auf einem Trainingswochenende in Obertraun. „Eigentlich bräuchten wir sogar einen zweiten Bus“, lacht Altendorfer.
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