Für den Champions-League-Abend am Mittwoch wurde das Verkehrskonzept rund um die Arena in Klagenfurt an den internationalen Match-Charakter angepasst. Achtung bei Schlechtwetter! Und: Nach den Herausforderungen der beiden Cup-Finalspiele mit Sturm und Rapid sieht sich die Exekutive der Königsklasse gewachsen.
Der Countdown für das erste Champions-League-„Heimspiel“ von Sturm läuft – und auch die heimischen Sicherheitskräfte bereiten sich seit Wochen auf den Abend vor. Unter anderem, was das Thema Verkehr betrifft. Allerdings konnte man nach den zwei vergangenen, restlos ausverkauften Cup-Final-Highlights in Sachen An- und Abreise der Fans einiges an Erfahrung sammeln.
Aufgrund des internationalen Charakters und der Tatsache, dass der Großteil der Besucher aus der Steiermark anreist, wurde das Verkehrskonzept für Mittwoch jedoch angepasst.
So stehen die Parkplätze rund ums Stadion sowie der Schotterparkplatz (P1) südlich der Arena ausschließlich für Sonderberechtigte mit eigenen Genehmigungskarten zur Verfügung. Für alle anderen mit Privatfahrzeugen anreisende Fans gibt es diese Stellplatzmöglichkeiten (siehe auch Karte unten):
All diese Stellplätze werden von Shuttlebussen angefahren – und bringen die Anhänger zum bzw. auch wieder zurück vom Stadion. Die Behörden empfehlen, bei der eigenen Anreise über die Südautobahn die Abfahrt „Klagenfurt West“ zu wählen – und: ausreichend Zeit einzuplanen, da mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen ist!
Und auch in Sachen Verkehr wird bezüglich Fan-Aufeinandertreffen vorgesorgt: Die anreisenden Brügge-Fans werden über eine eigene Route zum Stadion „geführt“. Was aber ohnehin kaum ein Problem darstellt – da die belgischen Busse über die Tauernautobahn anrollen, und der steirische „Sturm“ aus dem Norden auf Klagenfurt zukommen wird.
Nicht nur die Sturm-Fans haben die Auslosung zur Champions-League-Gruppenphase verfolgt – auch die heimische Exekutive blickte höchst interessiert nach Monaco! Allen voran die Verantwortlichen der Kärntner Polizei, die für die Sicherheit rund um die historischen Fußballabende in Klagenfurt zu sorgen haben. Und während die schwarz-weiße Anhängerschaft über die „Heimgegner“ nicht sonderlich erfreut war, konnte die Exekutive zumindest etwas durchatmen – Stichwort Risikofans. Diesbezüglich hätte es schlimmer kommen können, wie man sich innerhalb der Exekutive einig ist.
Mit den belgischen Fans steht den Beamten am Mittwoch jedenfalls wohl eines der „schwierigeren“ Spiele in der Gruppenphase bevor. Insgesamt rund 800 auswärtige Anhänger haben die Reise an den Wörthersee angetreten – der Großteil per Bus, nur ein Bruchteil kam in Privatautos. Und für die meisten geht es nach Spielende auch bereits wieder zurück nach Belgien. Laut „Krone“-Info gibt es ja nur 2500 Übernachtungen.
Aber: 200 der angereisten Anhänger seien laut den belgischen Kollegen aus sicherheitstechnischen Aspekten „besonders zu beachten“, wie es offiziell heißt. Die Polizei sei jedenfalls gewappnet – mit insgesamt mehr als 400 eingesetzten Beamten und Drohnen.
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