Nach dem ledigen Derby-Skandal vor einer Woche kehrt in der Bundesliga Ruhe ein. Die gestrigen Besucherzahlen können sich für österreichische Fußball-Verhältnisse sehen lassen. Knapp 37.000 Fans verfolgten die drei Spiele in Salzburg, Linz und Wien. Einmal mehr führt Hütteldorf das Wochenend-Ranking an – 21.300 sahen das 1:1 gegen den LASK.
Im Gegensatz zu den europäischen Topligen keine überragende Gesamt-Auslastung, dennoch ein Indiz, dass der Aufwärtstrend in der heimischen Bundesliga anhält. Nur zum Vergleich: Als die Wiener Klubs mit Stars wie Herbert Prohaska, Tibor Nyilasi, Hans Krankl oder Antonin Panenka in den 80er-Jahren die heimische Liga diktierten, wurden bei manchen Spielen in Favoriten oder Hütteldorf nicht mehr als 3000 Tickets abgesetzt.
Die Zuschauer-Einnahmen sind seit jeher im Budget eingeplant, mittlerweile sind auch die Merchandising-Einnahmen ein nettes Zubrot. Viele Klubs bauten ihre Fanshops aus, bei einigen kleineren Vereinen steckt das Projekt noch in den Kinderschuhen. Was möglich ist, zeigen die internationalen Topadressen: Barcelona, Real Madrid und Bayern München nehmen alleine durch Merchandising-Verkäufe eine halbe Milliarde Euro ein. Mit dieser Summe könnten die drei Super-Klubs bereits die ganze österreichische Bundesliga finanzieren ...
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