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Mehrere Tornados fegten über deutsches Bundesland
Kühles und feuchtes Herbstwetter hat das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen fest im Griff. Am Mittwochabend wurden dort auch mehrere Tornados gesichtet – laut deutschem Wetterdienst könnten auch am Donnerstag Windhosen auftreten.
Tornado Kartierungs- & Untersuchungsprojekt Deutschland berichtete von den Wetterphänomenen und zeigte auch ein Video eines Tornados östlich von Velen her. „Über mögliche Schäden ist bislang nichts bekannt. Auch bei Alpen und Wesel wurde ein möglicher Tornado gemeldet“, schreibt die Organisation auf X.
Experte: „Tornados können nicht vorhergesagt werden“
Auch auf der Seite www.tornadoliste.de werden mehrere Tornadosichtungen verzeichnet. Zwei davon – in Hochmoor und Wallach – gelten als bestätigt. Die Wetterphänomene treten immer überraschend auf, wie Dominik Jung von wetter.net gegenüber „Bild“ erklärte: „Auf normalen Wetterkarten sieht man so was nicht. Tornados können nicht vorhergesagt werden. Es bleibt bei Augenzeugenberichten.“
Ein weiteres Video auf X soll einen Tornado in der Stadt Geldern zeigen:
In Deutschland werden laut Wetterdienst jährlich 20 bis 60 Tornados nachgewiesen. Es ist jedoch eher selten, dass diese große Schäden anrichten. Besonders der Süden und Westen seien Tornado-Hotspots: Dort ist es relativ warm und schwüler als im Rest des Landes.
Schäden, wenn auch nicht durch einen Tornado, richtete das Unwetter dennoch an. In Kasewinkel bei Münster stürzten in kurzer Zeit mehrere Bäume um, wie „Bild“ berichtete. Eine starke Windböe soll dafür verantwortlich sein, die gegen 19.30 Uhr wütete. Es sei aber nur ein lokal sehr begrenzter Bereich betroffen gewesen, berichtete ein Feuerwehrsprecher. Einsatzkräfte mussten Bäume, die teilweise auf der Straße lagen, wegräumen.








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