07.03.2013 08:47 |

Urteile angefochten

Telekom-Prozess geht in die zweite Instanz

Der Telekom-Prozess rund um die Kursmanipulation für ein millionenschweres Manager-Boni-Programm geht in die zweite Instanz. Alle drei bisher gefällten Verurteilungen - gegen die Ex-Vorstände Rudolf Fischer (re.) und Stefano Colombo (li.) sowie gegen Ex-Prokurist Josef Trimmel (Bild 2) - sind angefochten worden. Lediglich der Freispruch von Ex-Generaldirektor Heinz Sundt ist rechtskräftig.

Im Telekom-Prozess waren vergangenen Mittwoch die Ex-Vorstände Fischer und Colombo sowie Ex-Manager Trimmel in erster Instanz wegen Untreue verurteilt worden. Fischer fasste drei Jahre Haft aus, Colombo dreieinhalb Jahre und Trimmel drei Jahre, davon zwei Jahre bedingt. Ex-Generaldirektor Sundt wurde freigesprochen (siehe Infobox).

Während, wie am Dienstag bekannt wurde, bei den Urteilen über Fischer und Colombo die Staatsanwaltschaft Strafberufung eingelegt hat, wurde das Urteil über Trimmel von seinem Verteidiger angefochten. Die Staatsanwaltschaft hat bei Trimmel keine Strafberufung erhoben, hieß es am Mittwoch. Damit kann es für Trimmel in der nächsten Instanz entweder besser werden oder sein Urteil - drei Jahre Haft, davon ein Jahr unbedingt - wird bestätigt.

Der Broker Johann Wanovits muss noch auf sein Urteil warten, seine Verhandlung geht am 5. April weiter.

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