Mehr als 6500 Jahre alt ist die steinzeitliche Kreisgrabenanlage in Rechnitz. Spannende Einblicke in die Jungsteinzeit werden hier möglich.
Die vor zwei Jahren entdeckten Kreisgrabenanlagen sind damit um rund 2000 Jahre älter als die Pyramiden von Gizeh in Ägypten oder der berühmte Steinkreis im englischen Stonehenge. Sie stehen im Mittelpunkt von zwei archäologischen Schwerpunkttagen. Die Startveranstaltung wird in Kooperation vom Burgenland mit der Gemeinde Rechnitz, dem Naturpark Geschriebenstein-Irottkö sowie der Landwirtschaftlichen Fachschule Güssing organisiert.
Zum Auftakt machten am Freitag 400 Schüler mit einer Menschenkette eine Kreisgrabenanlage zum „lebendigen Denkmal“. Besucher können auch am Samstag etwa Töpfern wie in der Jungsteinzeit. Steinzeitliche Landwirtschaft und urgeschichtliche Pfeil- und Bogentechnik sind ebenso angesagt wie die Errichtung eines Lehmofens zum Backen der selbstgemachten Fladenbrote. „Es ist interessant und beeindruckend, zu sehen, in welchen Dimensionen die Menschen schon damals Bauwerke für ihre Zwecke angelegt haben“, meinte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Im Zuge des Masterplans Archäologie werde hier eine moderne archäologische Besucheranlage entstehen.
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