Großaufgebot der Blaulichtorganisationen in Villach. Am Mittwochvormittag musste das Peraugymnasium evakuiert werden – Reizgas soll freigesetzt worden sein. Mittlerweile weiß man, was versprüht worden war: Pfefferspray.
Am Mittwochvormittag meldeten mehrere Personen Atemwegs-Beschwerden und nahmen einen „komischen Geruch“ wahr. Rasch wurde die Schule deshalb evakuiert. Die „Krone“ sprach vor Ort mit einer Schülerin: „Wir hatten gerade Mathematik-Unterricht, als wir alle zu husten begonnen haben. Der Schulwart hat uns abgeholt und nach draußen geschickt“, erzählt Hannah aus der 6D.
Ersten Informationen zufolge soll in einer Toilette Reizgas versprüht worden sein, die Klassenzimmer wurden schnell evakuiert, die Schüler sammelten sich am Sportplatz. „Wir dürfen noch nicht in unsere Klassen zurück“, erzählt Hannah der „Krone“.
Handelt es sich um einen Streich?
26 Schülerinnen und Schüler wurden medizinisch betreut, 19 davon zur weiteren Abklärung in das LKH Villach gebracht. „Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um eine Art Reizgas – zum Beispiel Pfefferspray – handelt“, so Martin Regenfelder, der Feuerwehreinsatzleiter, am Vormittag zur „Krone“. Die Schule habe vorbildlich gehandelt. Nun werden noch Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, der Sanitärraum, in dem das Gas freigesetzt wurde, wird noch professionell gereinigt.
Am Abend war klar: Es war ein Pfefferspray versprüht worden. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich um einen Schulstreich gehandelt haben könnte. Weitere Ermittlungen laufen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.