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„Lachen verlernt!“ Barca vergrault zwei Talente

Fußball International
12.09.2024 09:55
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Vitor Roque und Olympiasieger Arnau Tenas haben den FC Barcelona heftig kritisiert. Die beiden Top-Talente konnten sich bei den Katalanen nicht durchsetzen und sehen darin vor allem die Schuld des Vereins. „Ich habe über Monate nicht gelacht“, kritisiert etwa Roque und sieht auch nach Ende seiner Leihe unter den aktuellen Vorzeichen keine Zukunft im Camp Nou.

Am Rande seines Einsatzes für Brasiliens U20 hat sich Offensiv-Juwel Roque kommunikativ gezeigt und dabei auch nicht mit Spitzen in Richtung Barcelona gegeizt. In der Nationalmannschaft habe er Spaß und könne die Zeit genießen, so der 19-Jährige und ergänzte dann mit Blick auf seine Barca-Zeit: „Ich habe seit sechs oder sieben Monaten nicht gelacht.“ 

Der Brasilianer kam im Jänner für 40 Millionen Euro zu den klammen Katalanen. Er sollte sich mit Robert Lewandowski um Einsatzminuten duellieren. Am Ende wollte ihm weder in der Rückrunde noch in der Sommervorbereitung der Durchbruch gelingen. Deshalb wurde er jetzt an Betis Sevilla ausgeliehen. 

„Es war insgesamt schwierig. Ich habe mir die Dinge anders vorgestellt. Ich bekam ein paar Chancen, aber nicht in der Menge, wie ich es erwartet habe“, resümiert Roque seine Zeit in Barcelona. 14 Einsätze und zwei Tore, aber auch nur insgesamt 319 Minuten auf dem Platz, konnte er in der Rückrunde sammeln. Unter den aktuellen Voraussetzungen ist eine Rückkehr ins Camp Nou auch nach Ende seiner Leihe schwer vorzustellen. 

Olympiasieger ist enttäuscht
Doch nicht nur der Brasilianer hat aktuell eine Rechnung mit dem FC Barcelona offen. Auch Torwart-Talent Arnau Tenas ist nicht gut auf das Team von Trainer Hansi Flick zu sprechen. „Sie haben mir kein Angebot vorgelegt. Sie haben nicht mit mir kommuniziert“, zeigt sich der 23-Jährige enttäuscht. 

Arnau Tenas
Arnau Tenas(Bild: AFP/APA/Jack GUEZ)

So lief der Vertrag des Eigengewächses aus und er schloss sich im vergangenen Jahr Paris Saint-Germain an. Dort schaffte er es, trotz starker Konkurrenz, immerhin sechsmal in die Startelf. Bei den Olympischen Spielen in Paris stand er für Spanien im Tor und feierte mit seinem Land den Gewinn der Goldmedaille. 

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