Obwohl die Immobilienpreise sich eingebremst haben, gehen die Verkäufe von Häusern und Wohnungen in Oberösterreich stark zurück. Vor allem die Landeshauptstadt ist vom Einbruch betroffen, nur ein einziger Bezirk ist bei Zahl und Wert der Immo-Deals im Plus.
Hohe Zinsen, Inflation, Angst vor der Zukunft – die Oberösterreicher stehen beim Kaufen und Verkaufen von Häusern und Wohnungen weiter auf der Bremse. Im ersten Halbjahr 2024 gab’s in unserem Bundesland im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel weniger Immobilien-Deals, konkret 6624 Eintragungen ins Grundbuch analysierte der Immobilien-Markler RE/MAX.
Wertsteigerung im Mühlviertel
In Oberösterreich gibt es nur im Bezirk Urfahr-Umgebung ein zumindest kleines Plus von 2,9 Prozent bei den Verkaufszahlen, dabei aber fast ein Drittel bei den -werten. Das größte Minus hat übrigens die Landeshauptstadt Linz eingefahren – im Vergleich gab’s heuer um 44 Prozent weniger Haus- und Wohnungskäufe und erstmals seit sechs Jahren in einem Halbjahr mit 733 Verbücherungen weniger als 1000 Eintragungen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.