Wirtschaft

Gutes Jahr für Zumtobel Leuchten: Gewinne steigen

Vorarlberg
05.09.2024 17:30
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Der Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel legt seinen Geschäftsbericht für das abgelaufene Jahr vor – und kann sich über die darin präsentierten Zahlen freuen.

Der Vorarlberger Experte für Leuchten ist gut ins neue Geschäftsjahr 2024/25 gestartet. Im ersten Quartal legte der Umsatz um 1,2 Prozent auf 289,1 Millionen Euro zu, der Gewinn stieg um 30,3 Prozent auf 12,8 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Erstmals seit sechs Quartalen sei auch im Segment Components wieder mehr Umsatz erwirtschaftet worden. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit einer leichten Umsatzsteigerung.

Umsatzsteigerungen und verbesserte Materialquote
„Steigende Umsätze und Auftragseingänge im Components-Segment signalisieren uns, dass die Zeit der gut gefüllten Lager unserer Kunden inzwischen weitgehend vorüber ist. Die schwierige Phase in diesem Geschäftsbereich scheint überwunden zu sein“, erklärte Zumtobel-CEO Alfred Felder. Durch Umsatzsteigerungen und eine verbesserte Materialquote seien Personal- und sonstige Kostenerhöhungen überkompensiert worden und in Folge auch das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) um 39,5 Prozent auf 20,2 Millionen Euro gestiegen. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 7 Prozent (Vorjahr: 5,1 Prozent). Für die Aktionäre ergab sich ein Ergebnis je Aktie von 0,30 Euro, im Jahr zuvor waren es 0,23 Euro.

Besonders in der Region Nord- und Westeuropa habe man im Vergleich zum schwachen Vorjahreszeitraum Umsatzzuwächse verbuchen können, vor allem in Großbritannien und Norwegen sei die Nachfrage gestiegen. In der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) hätten vor allem Österreich und die Schweiz zur positiven Entwicklung beigetragen. Die Bilanzsumme lag zum Stichtag 31. Juli 2024 bei einer Milliarde Euro, die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 43,5 Prozent. Das Eigenkapital legte auf 438,2 Millionen Euro zu. Die aktuelle geopolitische und wirtschaftliche Lage sei nach wie vor angespannt, was die Prognose für das Gesamtjahr 2024/25 erschwere, hieß es weiter. Der Vorstand rechnet damit, dass die Umsatzerlöse zumindest leicht über Vorjahresniveau liegen werden.

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