Am Mittwoch starten die Damen des SKN St. Pölten in Georgien in die Women‘s Champions League-Qualifikation. Angreiferin Melanie Brunnthaler ist nach zwei Teilnahmen in Folge heiß auf den „Hattrick“.
Andere Länder, andere Sitten. Das bekamen St. Pöltens Fußballerinnen in Georgien am eignen Leib zu spüren. So mutierte der Chauffeur auf der vierstündigen Fahrt von Tiflis zum Team-Hotel in Tsakulbo zum Rennfahrer. Die zahlreichen Überholmanöver im Tunnel? Muss man mögen. „Da konnte dann niemand mehr schlafen“, lacht Melanie Brunnthaler, die am Mittwoch mit den „Wölfinnen“ in der Königsliga-Quali gegen Baku (Aze) startet.
Nimmt man die Hürde, wartet am Samstag beim Mini-Turnier in Georgien im Finale der Sieger aus der Partie Vllaznia (Alb) gegen Guria (Geo). „Wir wissen wenig über den Gegner, sind aber bereit“, strotzt der SKN nach drei Liga-Siegen zum Start vor Selbstvertrauen. Außerdem müssen's auch nicht immer die ganz großen Namen sein: „Gerade die vielen Reisen nehmen wir gerne mit. Man lernt ständig neue Kulturen kennen, fliegt an Orte, an die man sonst nie kommen würde“, weiß Eigengewächs Melanie Brunnthaler.
Die zuletzt mit St. Pölten zweimal in Folge in die Gruppenphase der Champions League einzog, nun vom „Hattrick“ träumt. „Wir müssen jetzt mal von Spiel zu Spiel schauen“, bremst die Angreiferin. „Aber klar ist das unser großes Ziel. Wenn du am Platz stehst und die Hymne ertönt, bekommst du richtig Gänsehaut...“
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