Unbekannten gelang es, auf den Mail-Account einer Mitarbeiterin einer Mühlviertler Brauerei zuzugreifen. Dank eines guten IT-Alarm- und Abwehrsystems waren aber keine Schäden zu beklagen. Die Cyber-Banditen dürften ihren Angriff vom Ausland aus durchgeführt haben.
Einen Cyberangriff haben Unbekannte – wie erst jetzt bekannt wurde – bereits am 21. August auf die Braucommune Freistadt gestartet.
Trotz Mehrfachauthentifizierung war an diesem Tag ein unberechtigter Zugriff auf das E-Mail-Konto einer Mitarbeiterin der Marketingabteilung festgestellt worden. „Unser System bzw. unsere IT-Abteilung haben sofort Alarm geschlagen – alle Vorsichtsmaßnahmen haben gegriffen“, freut sich Geschäftsführer Paul Steininger (44).
Die Cyber-Banditen konnten daher lediglich auf das Adressbuch und den Mailverkehr der Mitarbeiterin zugreifen. Weitere Zugriffe wurden blockiert und alle möglichen Maßnahmen gesetzt, um Schäden zu verhindern.
Zugriff aus Ausland blockiert
Unter anderem waren der Zugriff aus dem Ausland blockiert, die authentifizierten Geräte gelöscht, das Passwort geändert und alle Log-ins zurückgesetzt worden. „Wir haben auch die Datenschutzbehörde eingeschaltet“, erklärt der Geschäftsführer, der sich zum Hintergrund des Angreifers jedoch bedeckt hält.
Etwaige Auswirkungen auf den Brauereibetrieb soll der Angriff aber nicht gehabt haben. Steininger: „Hierfür bestand überhaupt keine Gefahr.“
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